Mini‑Fact vorab: Was ist „the meter“?
Der „Meter“ ist ganz einfach der Stromzähler, der Mess- und Abrechnungspunkt zwischen öffentlichem Netz und Kundenanlage.
►Hinter dem Zähler (= Behind‑the‑Meter) ist alles, was auf dem Betriebsgelände passiert.
► Vor dem Zähler (= Front‑of‑the‑Meter) ist alles, was im öffentlichen Netz/Markt geschieht. Deshalb entscheidet der Zähler, wer wofür zahlt, wie abgerechnet wird und ob Energie lokal genutzt oder vermarktet wird.
Behind‑the‑Meter (BTM)
Energie dort erzeugen, speichern und steuern, wo sie verbraucht wird, direkt hinter dem Netzanschlusspunkt.
Typische Anwendungen, wo denen wir schon einige in unserer Batterie-Serie genauer erklärt haben:
- Peak Shaving: Lastspitzen kappen, Netzentgelte senken
https://lnkd.in/gND-XyKs
-> Load Shifting: Verbrauch in günstige Zeiten verschieben (z. B. mit dynamischen Tarifen)
https://lnkd.in/ga-gJuwP
- Eigenverbrauchsoptimierung: PV‑Strom maximal selbst nutzen
- Netzdienlichkeit: Flexibilität lokal bereitstellen
- Ersatzstrom: Batteriespeicher als Sicherheitsnetz
- E‑Mobilität: Intelligente Ladesäulensteuerung für Flotten & Stapler
https://lnkd.in/gFPbuFx7
- Nulleinspeisung: PV ohne Einspeisung wirtschaftlich nutzen
https://lnkd.in/gjv7Zjq9
Kurz: Effizienz, Flexibilität, Unabhängigkeit, das findet alles hinterm Zählerstatt.
Front‑of‑the‑Meter (FTM)
Anlagen agieren im öffentlichen Netz und speisen ein oder handeln Energie am Markt.
Typische Funktionen:
⇒ Energy Trading: Vermarktung am Spot‑/Terminmarkt
⇒ Regelenergie & Flexibilität: Primär‑, Sekundär‑, Minutenreserve
⇒ Großskalige Einspeisung aus PV-, Wind- oder Hybridparks
Oder anders gesagt: Hier wird aus Energie ein Marktakteur.


